Günther Obermaiers Webseite




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06.04.2015   Antiquitäten II
Obwohl ich seit 16 Jahren viel mit dem Zug fahre und diesen als Fortbewegungsmittel schätze, bin ich kein Eisenbahnfan mit viel Hintergrundwissen. Die hier abgebildete Baureihe 103 kenne ich aus meiner Kindheit aber noch gut, ein Stück deutscher Industriegeschichte aus der Zeit, als es aufwärts ging. Deshalb trauere ich dieser hinterher. Die abgebildete Lok ist laut Wikipedia übrigens die letzte im Einsatz befindliche.


04.04.2015   Gender Pay Gap
Diese Woche stieß ich bei Telepolis auf einen Artikel, der sich mit dem "Gender Pay Gap", also der ungleichen Bezahlung von Männer und Frauen, beschäftigt. Ausserdem kommen noch eine Menge andere Bullshit-Bingo Wörter darin vor. Was mich an dem von Feministinnen so vorwurfsvoll beklagten Umstand stört, ist die Realität: Wenn Frauen für die selbe Tätigkeit weniger Geld erhielten, warum gründet dann keine von ihnen eine Firma mit lauter Frauen als Angestellten? Würde alles wirklich stimmen, wären sie durch die billigere Arbeit ja schnell Marktführer!?
Nebenbei - ich hatte als Student öffter in einem Chemielabor mit fast lauter Frauen gearbeitet und bezweifle deshalb, daß die Zusammenarbeit überhaupt funktionieren würde.
03.04.2015   Früher war alles besser
In grossen Firmen dreht sich heute alles um Prozesse und es wird versucht jede Vorgehensweise bis ins kleinste Detail festzulegen. Viele Beteiligte, Unbeteiligte und sogenannte Prozessverantwortliche reden bei der Ausgestaltung mit. Da jeder, um unverzichtbar zu sein, seine Vorstellungen umgesetzt sehen will, dauert die Festlegung lange und der Prozessablauf wird unrealisierbar kompliziert, um auch alle möglichen Sonderfälle zu berücksichtigen. Realistisch wird dann das meiste, was schnell umgesetzt werden soll und wirklich funktionieren muß, auf dem sogenannten "kleinen Dienstweg" abgesprochen, an den offiziellen Prozessen vorbei.
Neben der Beschäftigung des Verwaltungswasserkopfs glaube ich noch einen weiteren wichtigen Punkt ausgemacht zu haben, warum heutzutage alles so komplex gemacht wird, weil auch vor 30 Jahren Firmen Tausende Mitarbeiter hatten und sich organisieren mussten. Es gab aber es einen entscheidenden Unterschied: Jeder Einzelne übte seine Tätigkeit viel länger und ohne die heutige Fluktuation aus. Dadurch wusste er auch ohne Prozesse und sonstigen ISO-Kram, was er zu tun hatte. Vorgesetzte, Kollegen und eine längere Einarbeitungszeit sorgten ebenfalls dafür. Heute, durch "permanente Umstrukturierung" und Personalabbau, wie von kurzzeitig eingesetzen Managern und Beratern betrieben, rotieren Vorgesetzte wie Mitarbeiter schnell durch Aufgabengebiete und Organisationseinheiten. So bleibt dauernde Unruhe und Überforderung übrig, spätestens nach einigen dieser Runden ist auch beim Letzten die Motivation raus. Manchmal frage ich mich, wie Konzerne mit solchen Strukturen überhaupt Gewinn erwirtschaften können.
27.03.2015   Antiquität
vor einigen Wochen telefonierte ich mit einem alten Freund, mit dem ich schon Jahre keinen Kontakt mehr hatte und für den ich vor etwa 20 Jahren ein Programm für seine Hausverwaltung geschrieben habe. Wir unterhielten uns über unsere Kinder und wie die Geschäfte laufen. Irgendwann fiel mir das alte C-Programm ein und ich fragte danach. Vollkommen überrascht erfuhr ich, daß er extra dafür noch einen alten Windows XP Rechner hat, weil der alte Watcom 32-bit Extender anscheinend unter den neueren Windows Versionen nicht funktioniert. Und die alte, ursprünglich unter Windows 3.11 und Windows NT entwickelte Software wird darauf noch immer für einige lang bestehende Anlagen verwendet. Schon vor dem Jahreswechsel 1999-2000 hatte ich keinen Gedanken mehr an das Programm verwendet und war entsprechend überrascht, Ende 1999 einen Anruf deswegen zu erhalten ob die Software wohl mit dem Jahreswechsel auf 2000 zurecht kommen würde. Wegen dem intern verwendeten Julianischen Datum war ich deswegen optimistisch und behielt recht. Aber daß das Programm nach so langer Zeit noch verwendet wird, damit habe ich nicht gerechnet
13.03.2015   Börse
Gerade knirscht es mal wieder im Finanzgebälk. Zuerst der Start der Staatsanleihenkäufe durch die EZB, dann der Auszahlungsstop und damit die de Facto Pleite der Bad Bank Heta. Und gestern die Meldung, das Fitch plant, die Düsseldorfer Hypothekenbank als drohenden Zahlungsausfall einzustufen. Das reicht mir für Fincon orange
Ich finde ja, daß "Dühyp" ein bischen so wie "Danat" klingt, die Bank deren Zusammenbruch die Wirtschaftskrise 1931 in Deutschland auslöste. Im Ernst, mit richtigem Ärger rechne ich aus früher hier genannten Gründen vorerst nicht.
Und noch was, immer wenn ich "Bad Bank" höre, muß ich an das Hörbuch "die Känguruh Chroniken" denken. Da lästert das Känguruh und sein Begleiter eben über diese in dem sie den "Batman" Song in "Bad Bank" verbalhornen.
10.03.2015   Sella Ronda
Sella Ronda Am Samstag bin ich mit einem Freund die Sella Ronda gefahren und wir hatten sowohl mit dem Wetter als auch mit dem Schnee wirklich Glück. Da dies wie in den letzten Jahren meistens mein einziger richtiger Alpinskitag bleiben wird, freute mich der wolkenlose Himmel und das grandiose Panorama der Dolomiten umso mehr.
27.02.2015   Traunstein
Unternberg Hochfelln Kaum hatte ich ein paar Wochen weniger zu tun, geht es jetzt wieder los mit Bugfixes und Änderungen, die noch unbedingt ins nächste, eigentlich seit Wochen eingefrorene Release müssen. Trotzdem war ich auch diese Woche wieder zwei Mal mit den Tourenskiern unterwegs, wobei es wegen dem trüben Wetter keine Bilder gibt. Mittwochs ging es mit den Projektkollegen auf den Hochfelln, der für meine Verhältnisse sehr steil ist. An einer Stelle kämpfte ich mich minutenlang immer wieder abrutschend nach oben, anschliessend war ich wie auf dem Sonntagshorn letzte Woche total fertig, während die Beiden am Gipfel auf mich warteten. Gestern ging ich abends allein noch auf den Unternberg, irgendwie muß ich die im Frust seit Weihnachten angefutterten Kilos wieder los werden.
18.02.2015   Fasching II
GPX Track Gestern, Faschingsdienstag, war ich mit zwei Kollegen auf dem Sonntagshorn, dem höchsten Gipfel der Chiemgauer Alpen. Die ersten 600 Höhenmeter von Heutal aus gingen gut, dann wurde der Hang steiler und eisig. Da ich die eigentliche Aufstiegsspur erst auf den letzten 50 Höhenmetern fand, wurde es eine arge Quälerei. Das in der letzten Woche verlorengegangene Teller verursachte auch laufend Ärger, weil der Skistock häufig einen halben Meter im Schnee verschwand. Aber letztendlich habe ich es geschafft.
18.02.2015   Fasching
Zwar bin ich ein Faschingsmuffel, aber das dazu gehörige süsse Gebäck mögen die Kinder und ich gerne. Also habe ich am Montag meine ersten Küchle/Bauernnudeln/Ausgezogene oder wie man sie auch immer nennen mag, gebacken. Hefeteig ist ja kein Problem, aber in heißem Butterschmalz frittiert hatte ich vorher nie. Die richtige Temperatur war im Internet nicht zu finden, also experimentierte ich drauf los. Bei den ersten war das Fett viel zu heiß und sie wurden zu dunkel, aber nach einer Weile klappte es gut. Die Kinder haben sie jedenfalls gegessen...

13.02.2015   Die Wahrheit der Medien
Vor ein paar Tagen ergab sich im Büro ein Gespräch über die Ukrainekrise, wobei kräftig auf Russland und Präsident Putin geschimpft wurde und ich diese verteidigte. Schauerlich, welch einseitige Sicht von den deutschen Medien verbreitet wird!
Kein Wort, daß die USA völkerrechtswidrig den Putsch in der Ukraine finanzierten, was nach Victoria Nuhland letzte Woche sogar US Päsident Obama bei CNN bestätigte. Kein Wort über die Ungereimtheiten bei den von Scharfschützen auf dem Maidan begangenen Morden. Aber immer wieder Meldungen von russischem Militär in der Ukraine, untermalt mit Bildern von russischem Kriegsgerät aus Manövern oder dem Georgienkonflikt, wobei OECD und sogar ukrainische Generäle die Anwesenheit russischer Truppen in der Ukraine bestreiten.

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