Günther Obermaiers Webseite




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18.04.2018   Alle Jahre wieder
Nachdem ich letzte Woche um den Chiemsee geradelt bin, fühlte ich mich gestern fit genug, die erste Auffahrt auf den Teisenberg zu wagen. An einer Stelle waren zwei Schritte durch den Schnee nötig und ein umgestürzter Baum zu übersteigen. Nur wenige Meter vor dem Sattel an der Abzweigung zur Stoisser Alm war die Forststrasse nochmal von einem Baum blockiert, wo ich wendete und wieder ins Tal sauste.



08.04.2018   Afrikas Problem wird nicht in Europa gelöst
Die Migrantenkrise, die seit 2015 auch Deutschland massiv betrifft, zeigt weniger die Probleme in Syrien auf sondern eher die Probleme Afrikas. Jedes Jahr vermehrt sich die Bevölkerung Afrikas netto um 30 Millionen Menschen, für die kaum Nahrungsmittel und Lebensraum zur Verfügung stehen. Schon die schiere Anzahl zeigt, dass die Pläne gewisser Kreise, alle die nach Europa wollen auch aufzunehmen, Illusion sind.
Das Problem Afrikas, das enorme Bevölkerungwachstum, muss in Afrika angegangen werden. Wenn man sich in Erinnerung ruft, wie schwierig und langwierig die Stabilisierung der Bevölkerungszahl selbst in einem diktatorischen und relativ gut organisierten Land wie China ist, mag man ermessen welche Aufgabe auf die teilweise dysfunktionale Staaten gerade in Zentralafrika zukommt.
Sollte dieser Gewaltakt nicht gelingen und das Bevölkerungswachstum in Afrika weitergehen, stehen dort Hunger, Seuchen und Kriege in einem Ausmaß bevor, daß sich Pest und 30 jähriger Krieg zusammen harmlos dagegen ausnehmen. Und falls Westeuropa sich gegen die resultierende Völkerwanderung nicht abschottet, wird es als Randnotiz mit in den Abgrund gerissen werden. Was wir heute als "Migrationsprobleme" wahrnehmen, ist ein laues Lüftchen im Angesicht des kommenden Orkans!
04.04.2018   Tante Anni
Am 26.3 ist meine Tante Anni mit 96 Jahren friedlich gestorben. Bis letzten Herbst hat sie noch zuhause gelebt, erst seitdem war sie im Pflegeheim. Nachdem sich ihr Gesundheitszustand neben den vielen Brüchen und ihrer auf wenige Prozente reduzierten Sehkraft schnell verschlechterte, war das Ende nicht überraschend. Trotzdem hat es mich psychisch mitgenommen, ganz angesehen von den vielen Dingen, die nach dem Tod zu regeln sind und bei mir landeten. Gestern fanden Trauerfeier und Beerdigung statt, jetzt bleibt noch die Regelung der Erbschaft und Danksagungen.
25.03.2018   Kindermund
mit Kindern erlebt man immer wieder Überaschungen. Während sich meine 4 1/2 jährige Mira von Uli einfach in ihr Bett legen lässt, will sie von mir fast immer im Manducca herumgetragen werden. So auch letzte Nacht. Weil sie ausnahmsweise unter Tags geschlafen hatte, schlich ich schon 20 Minuten, "yellow submarine" singend, durch die dunkle Wohnung, während sie einzuschlafen versuchte. Irgendwann hörte ich zu singen auf und lief leise weiter - Stille. Und plötzlich kommt Miras hellwache Stimme aus dem Duka: "Papa, was ist Privatleben?". Ich wär fast abgebrochen, so skurril empfand ich die Situation, aber beantwortete die Frage anscheinend zufriedenstellend. Ein paar Minuten später konnte ich sie schlafend auf dem grossen Bett ablegen und kurz darauf in ihr eigenes tragen.
27.02.2018   Eiskalt erwischt
Obwohl die Eiseskälte Süddeutschland fest im Griff hat, zeigen sich die ersten Frühlingsboten. Genauer gesagt, waren die schon vor der aktuellen Kälteperiode zu sehen, aber nun sind meine Lieblingsblumen eingeschneit. Hoffentlich passt die Wetterprognose , dass es zum Wochenende endlich wärmer wird, dann ist meteorologisch nämlich schon Frühling!
26.02.2018   Skifahren mit Kindern
Lilly hat die letzten Jahre schon ein bischen Skifahren gelernt, dieses Jahr war Viola dran. Vorletzte Woche überlegte ich dann, was ich mit Mira, gerade mal 4 1/2 machen sollte, während die beiden Grossen Skifahren? Also kaufte ich in einem Sportgeschäft in Traunstein gebrauchte 70cm Ski und 25er Skistiefel. Zwar etwas knapp, aber andere gab es nicht.
Am Aschermittwoch kamen die vier Damen dann aus Ulm und Tags darauf ging es nachmittags auf den kleinen Lift bei Maiergschwend. Für Uli war das ziemlich anstrengend, sie war selbst 15 Jahre nicht Skigefahren und hatte die geliehene Ausrüstung eines Kollegen. Da sich das so mit zwei Totalanfängern als schwierig herausstellte brachten wir die drei Tags darauf in die Ruhpoldinger Skischule. Die beiden Kleinen lernten brav bei der Skilehrerin und Lilly bei einem Skilehrer. Samstag vormittag gab es noch mal Gruppenskikurse für die Mädels.
Und damit sie in Übung bleiben, ging es dieses Wochenende gleich wieder nach Traunstein. Diesmal kamen sie Freitag abend an und ich verfrachtete die beiden Grossen, Mira war leider krank, Samstags in den Ganztagesskikurs. Lilly hat der Kurs so gut gefallen, dass sie nach dem Kurs noch eine Stunde weitergefahren ist. Tags darauf war es zwar sehr kalt, aber das hielt die Beiden nicht auf. Als ich sie um 15h00 abholte, waren sie durchfroren aber glücklich. Und Lilly protestierte, daß es diesmal keine Verlängerungskarte gab.
20.12.2017   Weihnachten 2017
Lilly, Viola und Mira waren vorletztes Wochenende fleissig Schlittenfahren. Während in Ulm der Schnee schon wieder weg ist, hat es in Oberbayern heute Nacht ordentlich geschneit. Aber vielleicht klappt es dieses Jahr auch zuhause noch mit weissen Weihnachten. Ich sizte gerade im Zug von Traunstein nach Ulm und die Mädels freuen sich schon auf Weihnachtsferien mit der ganzen Familie!

Allen Besuchern frohe Weihnachten und das Beste für 2018,

Günther Obermaier mit Familie

12.12.2017   Deutschland ist im Eimer
Letzte Woche wurde die Bahnstrecke zwischen München und Berlin nach 20 Jahren Bauzeit in Betrieb genommen. Und promt standen die Honorationen an der Strecke im Regen, der zur Jungfernfahrt eingesetzte ICE blieb nämlich liegen (n-tv). Symtomatisch für das Deutschland des 21. Jahrhunderts! Weitere Beispiele gefällig?
  • Flughafen Berlin, Elbphilharmonie - ohne Kommentar!
  • Strassenzustand: In Ulm Flickenteppich und Schlaglöcher, aber dafür stehen vor dem Weihnachtsmarkt hübsche Betonsperren.
  • Brücken: Tausende davon sind marode, teilweise irreparabel. Das noch keine eingestürzt ist, grenzt an ein Wunder. 2016 wurden ganze 78 saniert.
  • Schulen: Toiletten, Sporthallen, undichte Fenster und aus Sicherheitsgründen gesperrte Räume. Dazu zu wenige und vom Klientel überforderte Lehrer.
  • Bildung: Frag mal jemand der in der Ausbildung tätig ist, egal ob Handwerk, Schule oder Uni. Die einhellige Meinung ist, daß das Niveau der Auszubildenden in den letzten 20 Jahren deutlich schlechter wurde.
  • Militär: Von den 6 U-Booten, die die Bundesmarine insgesamt unterhält, ist, Stand heute, keines einsatzfähig (wikipedia)! Kann man als Pazifist gut finden, technisch und organisatorisch aber unteridisch.
. Es ist 22:45, die Depressionsliste kann jeder für sich fortsetzen - ich habe keinen Bock mehr...
07.12.2017   Winter
Gestern Mittag packte mich im Büro der Frust, weil mir gerade immer irgend ein Bug oder sonstiger Kleinkram in die Quere kommt, wenn ich gerade mit dem neuen Programmteil anfangen will. Nachdem es letzte Woche hier in Traunstein wieder etwas geschneit hat, suchte ich meine Tourenskiausrüstung zusammen und machte mich trotz dem trüben Wetter auf den Weg nach Ruhpolding. Schon beim Aufstieg war zu erkennen, dass die Wolkendecke nicht sehr dicht war und ab ca 1200 m war die Sich frei.
Oben dann der Blick mit Zinnkopf und Teisenberg als einzige Inseln im endlosen Wolkenmeer. Für die Abfahrt fand ich noch ein paar Flecken Tiefschnee - Klasse! Ohne solche Ausnahmemomente würde ich gerade ziemlich unter die Räder kommen.
16.11.2017   Herbst
Gestern bin fuhr ich vielleicht zum letzen Mal dieses Jahr auf den Teisenberg - nicht ganz, bei Höhenmeter 1150 war Schluss. Zwar lag bereits ab ca 930 Meter fast duchgehend Schnee auf der Forststrasse, aber nur ein paar Zentimeter. Die Fahrerei selbst durch den wenigen Schnee war zwar viel anstrengender als sonst, aber bis kurz vor dem Endpunkt ging es eigentlich ganz gut. Plötzlich wurden es gut 10 cm Schnee und das Hinterrad rutschte durch. Ende! Mit meinen Klickschuhen ist an ein Weiterschieben nicht zu denken, nach wenigen Metern wird es in den Schuhen feucht. Also umgedreht und ab Richtung Tal und dort ins warme Auto.
Den Sonnenuntergang nebst Feuersäule sah ich übrigens am Hochberg, gut zwei Wochen früher.
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